Wenn man eine bekannte Neigung zur Keloidbildung hat oder Familienmitglieder Keloide hatten, sollte man auf neue Piercings verzichten oder sich über das Risiko klar sein. Nicht jedes Piercing wird in so einem Fall Keloide entwickeln.
Bei manchen Leuten entwickeln sich Keloide z.B. am Bauchnabel, aber nicht bei Piercings im Gesicht. Es gibt Fälle in denen von 2 Piercing die neben einander liegen nur eins ein Keloid entwickelt (z.B. am Ohr).
Ein Piercing, dass bereits Keloide entwickelt hat, wird wahrscheinlich immer wieder wuchernde Narben entwickeln; insbesondere dann, wenn es noch nicht vollständig verheilt ist oder einreißt (irgendwo hängen bleiben). Durch das Entfernen von Keloiden kann auch ein neues Keloid entstehen. Keloide sollte man schnellstmöglich vom Hautarzt behandeln lassen, da man sie besser entfernen kann wenn sie noch relativ frisch sind. Piercing raus und ab zum Arzt. Bei weißen Europäern ist die Keloidbildung ein seltenes Phänomen.
Bei einem nicht entzündeten und abgeheilten Piercing gibt es eigentlich nichts besonderes zu beachten, wenn man es zuwachsen lassen möchte. Ältere Piercings wachsen teilweise nie wieder vollständig zu sondern ziehen sich nur eng zusammen (hängt stark vom Ort des Piercings ab). Diese Piercings kann man oftmals noch nach Jahren wierder vorsichtig aufdehnen und somit reaktivieren.
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